30 Jahre unter den Toten

Ein Wort vorab

Die Veröffentlichung dieses Werkes von Carl Wickland ist mir nicht leicht gefallen, und ich möchte ehrlich sagen, warum.

Wickland hat ein Buch geschrieben, das sich zwischen alle Stühle setzt. Für die Wissenschaft ist es zu spirituell, zu sehr Bericht aus einer Welt, die sich der Messung entzieht. Für den Leser hingegen, der sich aus Neugier oder innerer Suche dem Thema Spiritismus nähert, ist es oft zu sperrig, zu strukturiert, mitunter zu trocken – ein Werk, das seine Erkenntnisse nicht leichthin preisgibt. Es ist weder das eine noch das andere ganz, und gerade darin liegt seine eigentümliche Stellung.

Ich habe den Text für diese Ausgabe behutsam überarbeitet und mit einer Vertonung versehen, um ihn zugänglicher zu machen. Sperrig bleibt er dennoch. Das lässt sich nicht auflösen, ohne das zu zerstören, was ihn wertvoll macht.

Und doch veröffentliche ich ihn. Weil ich glaube, dass dieses Werk – für den, der bereit ist, sich darauf einzulassen – einen Schatz an Einsichten birgt, den man so an wenigen anderen Orten findet. Es ist keine leichte Lektüre, und durch meine Bearbeitung ist es auch keine leichte Lektüre geworden. Wer hier liest oder hört, sollte sich Zeit nehmen, sich bewusst darauf einlassen und bereit sein, mitzudenken. Wer das tut, wird, davon bin ich überzeugt, reich beschenkt werden.