Kapitel 7 – Körperliche Gebrechen aus seelischer Ursache

Verstorbene, die noch nicht wissen, dass sie ihren irdischen Körper verloren haben, sind oft fest davon überzeugt, sie lebten noch in ihren früheren Verhältnissen und Zuständen – und leiden daher auch weiterhin an Schmerzen. Dieser Irrtum beherrscht ihre Vorstellung so lange, bis sie sich ihres Übergangs in die geistige Welt endlich bewusst werden und die Gesetze begreifen, die für ihr neues Leben gelten. Erst dann lösen sie sich von der Vorstellung, noch immer mit dem schwerfälligen irdischen Körper und seinen Beschwerden verbunden zu sein.

Geister, die in einer solchen Täuschung gefangen sind, geraten leicht in die Aura empfindsamer Menschen. Sie übertragen ihnen ihren ganzen Zustand und verursachen damit chronische Schwächezustände, Scheinkrankheiten und allerlei Gebrechen.

Die Betroffenen leiden dann unter denselben Krankheitserscheinungen, an denen jene Geister zu Lebzeiten gelitten hatten, und die gewöhnlichen Heilmethoden versagen vollständig. Echte Heilung bringt allein die Befreiung von dem unwissenden Geist, der den Kranken besetzt hält.

Grace Brusted

Während unseres Aufenthalts in Chicago bat uns eine Freundin um Hilfe für eine ihrer Mitarbeiterinnen. Es handelte sich um eine in der Stadt sehr bekannte Modedesignerin, die schon seit Längerem arbeitsunfähig war. Obwohl die Ärzte ihr strikte Bettruhe verordnet hatten, war sie völlig antriebslos geworden. Sie litt unter heftigen Kopfschmerzen und starken Stimmungsschwankungen. Wir sagten zu, uns in unserem Zirkel gedanklich auf sie einzustellen. Bei der nächsten Sitzung waren dann unsere Freundin und die Masseurin der Patientin anwesend.

Sitzung vom 2. April 1908 – Grace Brusted

Die Verstorbene, die sich im Zirkel zu Wort meldete, konnte anfangs nur mit großer Mühe sprechen. Sie klagte, dass sie sehr krank sei, schaffte es nicht, aufrecht zu sitzen, und wollte unbedingt wieder ins Bett. Auf die Frage, ob sie jemanden im Raum kenne, wandte sie sich sofort an die Masseurin. Sie verlangte, ins Bett gebracht und gepflegt zu werden. Zudem forderte sie, die Vorhänge zu schließen, da das Licht für eine Kranke viel zu grell sei.

Sie stellte sich als Grace Brusted aus Boston vor, gab an, Universalistin zu sein, und behauptete, man schreibe das Jahr 1898. Sie sei schon sehr lange krank. Manchmal, so erzählte sie, komme es ihr vor, als führe sie ein Doppelleben: Mal fühle sie sich ganz als sie selbst, dann wieder wie ein völlig anderer Mensch. Oft werde sie mit dem Namen der Modedesignerin angesprochen, doch sie sei es leid, auf diesen zu hören – sie könne diese Frau einfach nicht ausstehen. Kurz zuvor habe sie noch viel zu tun gehabt und den Näherinnen Anweisungen geben müssen; in Zukunft solle unsere Freundin diese Arbeit übernehmen, andernfalls drohe ihr die Entlassung. Immer wieder betonte sie, wie gründlich sie dieses Doppelleben satthabe, dass sie nicht damit zurechtkomme und lieber heute als morgen sterben wolle.

Daraufhin wurde ihr erklärt, wie sich die menschliche Seele weiterentwickeln soll. Auch die Geistwesen ihrer Mutter und ihrer Großmutter traten zu ihr. Diese erzählten, dass ihre Tochter und Enkelin schon immer ein recht verwöhntes Kind gewesen sei, nun aber lernen müsse, anderen zu dienen und zu helfen.

Unsere Freundin und die Masseurin bestätigten später, dass sich die Modedesignerin im Alltag genauso verhalten und exakt dieselben Redewendungen benutzt hatte wie der Geist von Grace Brusted. Sie berichteten weiter, dass die Modedesignerin schon am nächsten Morgen weitaus besser gelaunt war. Sie hatte erklärt, seit vielen Monaten zum ersten Mal ohne Kopfschmerzen aufgewacht zu sein. Von diesem Moment an besserte sich ihr Zustand zusehends; sie verließ das Bett und konnte schon bald wieder ihrer gewohnten Arbeit nachgehen.

Heutige medizinische Einordnung:

Das Beschwerdebild – chronische Erschöpfung, Antriebslosigkeit, Bettlägerigkeit ohne organischen Befund, heftige Kopfschmerzen, ausgeprägte Stimmungsschwankungen – passt sehr gut zu einer mittelgradigen bis schweren depressiven Episode, möglicherweise mit somatischen Symptomen. Die berichteten „Doppelleben-Empfindungen“ und das Gefühl, „ein anderer Mensch zu sein“, könnten heute als Depersonalisations- bzw. Derealisationssymptome gedeutet werden, die häufig im Rahmen von Depressionen, Angststörungen oder unter chronischem Stress auftreten.

Die rasche Besserung nach der Sitzung lässt sich durch einen Placebo-Effekt und die starke suggestive Wirkung des Rituals erklären. Hinzu kommt die therapeutische Beziehung und die Erfahrung, „endlich gehört zu werden“ – ein Wirkfaktor, der auch in moderner Psychotherapie zentral ist (sogenannte „common factors“).

Heute würde man wahrscheinlich eine Kombination aus Antidepressiva, Psychotherapie (z. B. kognitive Verhaltenstherapie) und gegebenenfalls Migräne-Diagnostik einleiten.

Jack Finch

Ein vierundachtzigjähriger Freund von uns wurde seit sechs Jahren von unerklärlichen Schmerzen gequält. Sie saßen hinten im Nacken, waren von eigenartigen Schwindelanfällen begleitet und traten immer häufiger auf. Wenn die Anfälle kamen, hatte er das Gefühl, als stürzten Mauern und Gebäude über ihm zusammen und zermalmten ihn; eine entsetzliche Übelkeit begleitete das. Saß er gerade, so fiel er nach vorn, den Kopf unter die Knie, und konnte sich dann eine Zeit lang nicht ohne Hilfe wieder aufrichten.

Da sich für dieses Leiden keine körperliche Ursache finden ließ, lag der Gedanke an einen Einfluss aus der Geisterwelt nahe, und wir stellten uns eines Tages in unserem Zirkel gedanklich auf ihn ein.

Sofort ergriff ein Geist von Frau Wickland Besitz, der augenblicklich in sich zusammensank, den Kopf nach vorn zwischen die Knie. Wir bemühten uns eine Weile um dieses Wesen, bis es uns endlich sagen konnte, es heiße Jack Finch, sei etwa fünfundsechzig Jahre alt und Bewohner einer Anstalt in der Nähe von Madison in Wisconsin.

Er erzählte: Als er noch ganz klein war, habe ihn jemand – wahrscheinlich seine Schwester – beim Tragen fallen lassen; durch diesen Sturz sei ihm das Rückgrat verletzt worden, und er sei hilflos geblieben. Als er heranwuchs, wurde er für die anderen zur Last; seine Mutter vernachlässigte ihn, und schließlich brachte man ihn in eine Anstalt. Er erinnerte sich, einmal einen Wirbelsturm erlebt zu haben, bei dem ihm etwas hinten in den Nacken gefallen sei, was sein Leiden noch verschlimmert habe.

Immer habe er große Schmerzen gehabt; sein gebrochenes Kreuz und der verletzte Nacken hätten Schwindelanfälle verursacht, die ihn zwangen, sich zusammenzuziehen und in dieser verkrampften Lage zu bleiben, bis ihm jemand half. In solchen Anfällen habe es sich für ihn angefühlt, als rutsche er von einem Dach herunter oder als werde er von Mauern erdrückt; ein anderes Mal, als wolle das Bett auf ihn fallen und als drehe sich alles um ihn herum. Niemand habe sich je richtig um ihn, den völlig Hilflosen, gekümmert – mit Ausnahme einer Pflegerin namens Anasteena, die in der Anstalt sehr gut zu ihm gewesen sei und ihn immer gefüttert habe.

Nun aber, sagte er, habe sich alles verändert: Bald fühle er sich als kleinen Mann, dann wieder als Frau oder als großen Mann – Empfindungen, wie sie auftreten, wenn ein Geist nacheinander verschiedene Menschen besetzt hält.

Als ihm klargemacht wurde, dass er seinen sterblichen Körper abgelegt habe und daher überhaupt keine körperlichen Schmerzen mehr empfinden könne, fragte er: „Wenn ich meinen Körper verloren habe und tot bin – warum habe ich dann den lieben Gott noch nicht gesehen? Wo ist er denn?“ Daraus entwickelte sich ein Gespräch über das Wesen Gottes und über die Existenz einer geistigen Welt.

Als man ihn aufforderte, sich umzusehen, ob er hier nicht jemanden erkenne, den er auf Erden gekannt habe, rief er: „Oh, da ist ja meine Mutter! Sie möchte, dass ich mit ihr in ihr Heim gehe; sie wolle jetzt für mich sorgen. Wegen meiner Behinderung, meint sie, hätte ich nie gewusst, was Leben überhaupt heißt – jetzt aber würde ich anfangen, wirklich zu leben.“ Während er noch sprach, sah er einen anderen Geist von Weitem auf sich zukommen und rief voller Freude: „Das ist Anasteena! Darf ich auch mit ihr gehen?“ Als ihm versichert wurde, er dürfe mit seiner Mutter und seiner Freundin gehen und fortan ein neues, glückliches Leben führen, sagte er voller Inbrunst: „Gott segne Sie!“ – und wurde mitgenommen.

Am nächsten Tag fühlte sich unser Freund, der so lange unter den Schwindelanfällen gelitten hatte, vollkommen frei von seinen Beschwerden. Er habe einen solchen Überschuss an Lebenskraft, meinte er, dass er sich fühle, als sei er erst achtundvierzig Jahre alt statt vierundachtzig. Einen Rückfall in sein altes Leiden hat er nie wieder erlitten.

Heutige medizinische Einordnung:

Die Beschreibung – Nackenschmerzen, Schwindelanfälle mit dem Gefühl, alles stürze über einem zusammen, plötzliches Vornüberkippen, Übelkeit, Unfähigkeit, sich aufzurichten – ist aus neurologischer Sicht hochverdächtig auf eine vestibuläre Störung, etwa einen benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel (BPLS), einen Morbus Menière oder eine vertebrobasiläre Insuffizienz (Durchblutungsstörung im Bereich der Halswirbelsäule und Hirnstammarterien, was bei einem 84-Jährigen sehr plausibel wäre).

Das Gefühl, „Mauern stürzten ein“, erinnert stark an sogenannte Drop Attacks oder Tumarkin-Otolithenkrisen, wie sie beim Morbus Menière vorkommen. Auch ein zervikogener Schwindel durch degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule (sehr typisch in dem Alter) wäre eine Differentialdiagnose.

Dass er nach der Sitzung beschwerdefrei war, könnte man durch Spontanremission (z. B. beim BPLS lösen sich die Otolithen oft von selbst), starke Suggestion oder eine Kombination aus Entspannung und psychischer Entlastung erklären.

Herr Z.

Ein Mann aus unserer Nachbarstadt Burbank litt seit fünfundzwanzig Jahren an Schlaflosigkeit und heftiger Übelkeit. Nirgendwo hatte er Hilfe finden können. Schließlich brachte ihn ein Arzt zu uns, der hinter den hartnäckigen Beschwerden eine Besessenheit vermutete.

Schon bei der ersten Beratung sah Frau Wickland den Geist eines Mannes hinter dem Patienten stehen. Als sie dessen Äußeres beschrieb, erkannte der Kranke in ihm einen alten Bekannten wieder, der schon vor Jahren verstorben war. Nachdem der Patient eine elektrische Behandlung erhalten hatte, verließ ihn dieser Geist. Das Wesen nahm daraufhin von Frau Wickland Besitz, sprach mit seinem früheren Freund und erinnerte ihn an viele gemeinsame Erlebnisse aus der Vergangenheit.

Der Mann war einst mit der Tochter des Verstorbenen verlobt gewesen, doch die Verbindung wurde aus religiösen Gründen wieder gelöst. Die beiden Männer hatten ihre Freundschaft jedoch aufrechterhalten. Als der Vater später in finanzielle Schwierigkeiten geriet, half ihm der treue Freund aus der schwierigen Lage.

Als der Vater schließlich an Magenkrebs starb, fühlte er sich aufgrund dieser tiefen Verbundenheit zu dem Mann hingezogen. Er geriet in seine Aura und konnte sich nicht mehr daraus befreien. So hatte er volle fünfundzwanzig Jahre lang seinen Freund besetzt gehalten und ihm sämtliche Symptome jener Krankheit übertragen, an der er zu Lebzeiten selbst gelitten hatte. Nachdem der Geist über die Gesetze des jenseitigen Lebens aufgeklärt worden war, verließ er uns voller Reue. Der Patient ist seither nie wieder von der Übelkeit geplagt worden.

Heutige medizinische Einordnung:

25 Jahre Schlaflosigkeit und chronische Übelkeit ohne fassbare organische Ursache deuten heute am ehesten auf eine somatoforme Störung (heute meist als somatische Belastungsstörung klassifiziert, ICD-11) oder eine funktionelle Dyspepsie in Kombination mit einer chronischen Insomnie hin.

Bemerkenswert ist der biografische Kontext: Der Patient hatte den Tod eines engen Freundes erlebt, mit dessen Tochter er verlobt gewesen war – eine emotional komplexe Verlustsituation. Heute würde man diesen Zusammenhang als anhaltende Trauerstörung (Prolonged Grief Disorder) erkennen, eventuell mit identifikatorischen Symptomen: Es ist psychologisch gut dokumentiert, dass Hinterbliebene gelegentlich Symptome entwickeln, die denen des Verstorbenen ähneln – eine Form unbewusster Identifikation, die Freud als „Identifizierung mit dem verlorenen Objekt“ beschrieb.

Therapie heute: Trauerspezifische Psychotherapie, eventuell Antidepressiva, Schlafhygiene, gegebenenfalls eine Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I).

James Hoxen

Ein ungewöhnlicher Fall war der einer Patientin, die mehrere Jahre lang schwer unter einem eigenartigen Rückenmarksleiden gelitten hatte, an dem alle Ärzte scheiterten. Nachdem sie einige Zeit in unserer Pflege gewesen war, wurde ein Geist aus ihr vertrieben, der an Wirbelbrüchen in Genick und Rücken gestorben war und sich durch Frau Wickland zu Wort meldete. Die Schutzgeister erklärten uns, er sei bereits in die Aura der Kranken gelangt, als sie noch ein Kind war; er habe sich tief in ihr Nervensystem verstrickt und ihr dadurch jenen körperlichen Zustand übertragen, an dem er gestorben war und unter dem er noch immer zu leiden glaubte. Mit der Vertreibung dieses ungebetenen Gastes fühlte die Kranke sofort Erleichterung und hatte keine Rückenschmerzen mehr.

Sitzung vom 4. Juli 1923 – James Hoxen

Der Geist, der sich zu Wort meldete, schien gelähmt; er ließ den Kopf auf die Schulter hängen, war anfangs nicht fähig zu sprechen, deutete auf seinen Nacken und stöhnte unaufhörlich, als habe er heftige Schmerzen. Sein merkwürdiges Verhalten erregte die lebhafte Aufmerksamkeit der Patientin und ihres Mannes, die bei der Sitzung anwesend waren.

Wir suchten ihn von seinen alten Gewohnheiten loszumachen, bewegten ihm Arme und Hände und zeigten ihm, dass er gar nicht gelähmt sei; er solle seine Schmerzen vergessen und sich aufrichten. Doch der Geist machte nur verzweifelte Anstrengungen, zur Patientin zu gelangen, und streckte ihr flehentlich beide Hände entgegen. Sie wies ihn ab: Er dürfe nicht wieder zu ihr zurück, sie könne ihn nicht gebrauchen. Da fing er an zu weinen und versuchte es erneut.

Immer wieder kam er auf das „Feuer“ zu sprechen – die elektrische Behandlung der Kranken, durch die er ausgetrieben worden war. „Ich will kein Feuer mehr haben!“, rief er und schüttelte sich. Erst nach und nach ließ sich Stück für Stück aus ihm herausbringen. Sein Rücken sei gebrochen, klagte er; er sei vom Pferd gefallen. Wo er gelebt habe, könne er nicht sagen. Manchmal habe er gedacht, er müsse wohl gestorben sein, doch jetzt fühle er sich ganz und gar nicht so. Rücken, Kopf und Genick seien ihm in Stücke zerbrochen, der Kopf sei ihm vom Rückgrat getrennt. – Genau unter diesem Gefühl, der Kopf sei vom Rückgrat getrennt, hatte die Kranke ständig gelitten.

Wir hielten ihm vor, sein gebrochenes Genick sei längst ins Grab gewandert; sein eigener irdischer Körper sei fort, und der Körper, in dem er jetzt stecke, sei völlig gesund. Er aber blieb dabei: Wir wüssten ja gar nicht, wie ihm alles weh tue. Nur weil er den Gedanken daran festhalte, entgegneten wir – wie könne er an einem Körper Schmerzen haben, der im Grabe liege? Er beharrte: Woher wir denn wüssten, dass es so sei?

Die Patientin fragte ihn aus. Ob er beim Sturz schon erwachsen oder noch klein gewesen sei, ob ein Junge oder ein Mädchen? Ein Junge, sagte er; vor langer Zeit habe er sich das Genick gebrochen, und es tue ihm noch immer weh. Wo es geschehen sei? Weit, weit fort von Kalifornien; wo genau, wisse er nicht. Er sei zur Kirche gegangen, in die Mennoniten-Kirche, in Kansas, vor langer Zeit. – Die Patientin war selbst unter Mennoniten aufgewachsen und hatte einige Jahre in Kansas gelebt.

Gewohnt habe er nicht in der Stadt, sondern auf einer Farm, etwa eine Meile nördlich der Universität. Vom Pferd gefallen sei er, als sie bergan ritten und sein Pferd vor einigen Kaninchen scheute und durchging; er habe nicht schnell genug nach den Zügeln gegriffen. Einen Sattel habe er nicht gehabt – woran sich da festhalten? Er sei nur ein Stallbursche gewesen, etwa sechzehn oder siebzehn Jahre alt.

Erst allmählich kam ihm der eigene Name wieder: Er heiße James – James Hoxen. Schon vor längerer Zeit, sagte er, sei ihm aufgefallen, dass seine Hände kleiner geworden seien; und der Ring an dieser Hand sei nicht seiner, Jimmy habe nie einen Ring getragen. Wir erklärten ihm, die Hand gehöre meiner Frau, er benutze sie nur vorübergehend. Was ein Geist sei, fragte er. Ein Geist, sagten wir, sei er selbst. Er aber wollte zur Patientin zurück: Sie gefalle ihm. Sie werde ihn niemals wieder zu sich lassen, erwiderte sie; er müsse in die Geisterwelt gehen.

Wir machten ihm seine Lage klar: Als unwissender Geist habe er eine Dame besessen gehalten und unablässig gequält; durch das „Feuer“, die Elektrizität, sei er aus ihr ausgetrieben worden. Vom Jahr, das man schreibe, hatte er keine Vorstellung, und einen Präsidenten zu nennen vermochte er nicht. Als wir ihm sagten, es sei der 4. Juli 1923 und er befinde sich in Los Angeles in Kalifornien, wollte er es nicht glauben: Es müsse 1893 sein. Noch 1896 habe er gelebt – nach dem Unfall sei er jahrelang ein Pflegefall gewesen, und das Letzte, woran er sich erinnern könne, sei das Jahr 1896. Dass seither siebenundzwanzig Jahre vergangen sein sollten, begriff er nicht: Ob er denn geschlafen habe? Nur zeitweilig, sagten wir; die übrige Zeit habe er andere Menschen besessen gehalten.

Eingeschlossen sei er gewesen, sagte er, Jahre und Jahre lang – in der Aura der Kranken. Einmal sei ihm gewesen, als läge er im Sterben; dann, nach langer Gefangenschaft, habe er sich ganz anders gefühlt: Er habe Frauenkleider getragen und sich wie eine Frau gefühlt, doch der Nacken habe ihm weh getan, und der Kopf sei ihm gewesen, als wolle er vom Halse fallen.

Plötzlich wurde er sehr aufgeregt und schrie nach seiner Mutter. Sie war gekommen, ihm zu helfen. „Oh Mutter, warum bist du gestorben?“, rief er; er sei noch ein kleiner Junge gewesen, und als sie starb, sei alles zerbrochen, und er habe sich seinen Lebensunterhalt selbst verdienen müssen. Die Mutter habe nach ihm gesucht, ihn aber nicht finden können – das liege daran, hielten wir ihm vor, dass er in dieser Dame gesteckt habe.

Nun durfte er mit seiner Mutter gehen. Sie wolle ihn mitnehmen, sagte er, doch zuvor solle er die Dame um Verzeihung bitten. Er habe es ja nicht ändern können, klagte er; er sei nicht herausgekommen, sei so lange eingeschlossen gewesen und habe es nun satt. „Bitte, verzeihen Sie mir.“ – „Es ist schon gut, James“, erwiderte sie; „vergessen Sie nur das Vergangene.“

Als er uns verließ, war ihm, als müsse er sterben, sein Kopf falle wieder ab. Das sei nur eine vorübergehende Empfindung, sagten wir, weil er die Kontrolle über das Medium verliere; sterben aber könne er nicht, auch wenn er es versuchte – der Geist stirbt nie. Ob er dann einen besseren Körper haben werde, fragte er. Gewiss, sagten wir; er solle nur seinen gebrochenen Nacken und seine Schmerzen vergessen. So nahm er Abschied und ging mit seiner Mutter.

Heutige medizinische Einordnung:

Die Patientin litt an einem schweren Rückenmarksleiden, das jedem ärztlichen Zugriff widerstand, mit dem charakteristischen Gefühl, „der Kopf sei vom Rückgrat getrennt“. Das ist ein klassisches Bild einer funktionellen neurologischen Störung (FNS), früher als „Konversionsstörung“ oder „Hysterie“ bekannt. Solche Störungen produzieren echte, oft schwerwiegende neurologische Symptome (Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Bewegungsstörungen) ohne strukturelle Schädigung – sie sind heute durch funktionelle Bildgebung gut belegt und werden als reale Erkrankungen anerkannt.

Das berichtete Hineinwachsen „seit der Kindheit“ und die Symptomausprägung sprechen für eine mögliche frühkindliche Traumatisierung als Hintergrund, was bei FNS sehr häufig ist. Heute würde man an eine dissoziative Identitätsstörung (DIS) oder zumindest an dissoziative Anteile denken – die Sitzung selbst, in der eine andere „Persönlichkeit“ mit eigener Stimme, Biografie und Schmerzempfinden hervortrat, ist phänomenologisch praktisch deckungsgleich mit dem, was in der modernen Traumatherapie als Auftauchen eines dissoziierten Persönlichkeitsanteils beschrieben wird.

Die „Elektrobehandlung“ entspricht in ihrer Wirkung am ehesten einer starken sensorischen Stimulation mit Reorientierungseffekt, vergleichbar mit Techniken, die heute in der Stabilisierungsphase der Traumatherapie eingesetzt werden (z. B. Erdungstechniken, sensorische Reize zur Beendigung dissoziativer Zustände).

Therapie heute: Trauma-fokussierte Psychotherapie (z. B. EMDR, ego-state-Therapie, IFS), kombiniert mit Physiotherapie für die funktionellen Bewegungsstörungen.

Lizzie Davidson

Im Sommer 1923 bat uns ein Mann um Rat wegen seiner Frau. Sie lag seit neun Monaten mit heftigen Kopfschmerzen fest zu Bett; von anderer Seite war eine Hirngeschwulst vermutet worden. Dazu war einer ihrer Arme gelähmt und völlig bewegungslos.

Wir besuchten die Kranke mehrmals und gaben ihr elektrische Behandlungen, die sie kräftigten. Frau Wickland aber nahm hellseherisch zwei Gestalten in nächster Nähe der Kranken wahr: den Geist eines Mannes mit einer schweren Kopfwunde und den einer Frau mit verkrümmtem Arm.

Bei der nächsten Zirkelsitzung ergriff zunächst der männliche Geist von Frau Wickland Besitz. Er war im Leben Maler gewesen, vom Gerüst gestürzt und hatte sich den Kopf aufgeschlagen; dass er gestorben war, wusste er nicht, und er klagte über qualvolle Schmerzen im Kopf. Nachdem er über seine Lage aufgeklärt und fortgebracht worden war, hatte die Patientin keine Kopfschmerzen mehr. Schwach aber blieb sie, und der eine Arm blieb gelähmt.

Wir luden den Ehemann zu unserer Zirkelsitzung an diesem Abend ein. Als er kam, berichtete er, seine Frau habe sich nach unserem Weggang so viel besser gefühlt, dass sie aufgestanden sei und zum ersten Mal seit neun Monaten den Tag außer Bett verbracht habe. Der Geist, der sich an diesem Abend zu Wort meldete, klagte über genau die Schmerzen, von denen seine Frau befallen war.

Sitzung vom 17. Juli 1923 – Lizzie Davidson

Der Geist, der sich zu Wort meldete, presste einen Arm fest an den Körper und stöhnte unablässig. Auf die Frage, was ihr fehle, jammerte sie über den Arm; er schmerze sie so sehr. Wo ihr Bett sei? Sie sei krank, eine schwer kranke Frau, und müsse zu Bett. Wie lange sie schon krank sei, fragten wir – eine lange, lange Zeit. Und wie lange es her sei, dass sie gestorben sei? Gestorben? Sie sei doch nicht tot, sie habe „krank“ gesagt; man solle sie nicht anfassen und lieber einen Arzt rufen.

Der Herr, der mit ihr spreche, sei ein Arzt, sagte der Ehemann – und sogleich erkannte sie in ihm den, der ihr „die Funken“ gegeben hatte, und wollte fort von ihm. Wieder und wieder kam sie auf das schöne, bequeme Bett zu sprechen, aus dem man sie geholt habe, und auf den netten Herrn, der sie dort gepflegt habe. In dieses Bett werde sie nie wieder zurückkehren, sagten wir ihr. Das wollte sie nicht hinnehmen; sie stampfte zornig mit den Füßen.

Ob sie denn immer um die Frau dieses Herrn herumlungern und ihr das Leben vergällen wolle, hielten wir ihr vor. Sie wich aus: Der Herr könne so nett pflegen, sie bleibe gern bei ihm. An den Ehemann gewandt, schmeichelte sie, ob er nicht weiter für sie sorgen wolle – und als er trocken verneinte, schalt sie ihn einen gemeinen Menschen und weinte.

Ihren Körper habe sie nicht verloren, beharrte sie; ihr Körper, das sei sie doch selbst. Wir wiesen sie auf die Hände, die Ringe, das Kleid – nichts davon gehöre ihr. Den gelähmten Arm aber hatte sie unversehens bewegt; der Ehemann machte sie darauf aufmerksam. „Ja, das hatte ich ganz vergessen“, gab sie zu – und hielt doch im nächsten Augenblick wieder an ihrem Schmerz fest. Immer wenn sie zornig werde, hielten wir ihr vor, vergesse sie ihre Schmerzen: Sie sei nicht krank, sie sei nur schlechter Laune.

Nach und nach kam ihre Geschichte heraus. Sie sei lange krank gewesen und habe nicht schlafen können; da habe man ihr eine Einspritzung in den Arm gegeben, und dann so viele, dass der Arm schließlich schlimm wurde und gelähmt schien. Man habe ihr zu viel eingespritzt. Noch jetzt bettelte sie um „nur einen ganz kleinen Schuss“. Ihr Name sei Lizzie – Frau Lizzie Davidson; doch wolle sie nicht Lizzie genannt werden, sondern Frau Davidson. Ein Heim habe sie nicht; darum habe sie sich bei dieser Dame eines eingerichtet. Dass sie die Kranke nachts wachgehalten habe, gab sie unbekümmert zu: Schlief die Frau, so konnte Lizzie nicht bleiben.

Ein Geist sei sie nicht, empörte sie sich, als wir es aussprachen – eine gute, fromme Frau sei sie, sie liebe Jesus. Wiedergeboren sei sie im Blute Jesu, untergetaucht und wiedergetauft, eine der Heiligsten, ein gutes Mitglied der Kirche; alles Geld, das sie nur entbehren konnte, habe sie der Kirche gegeben. Als wir von erdgebundenen Geistern sprachen, fragte sie, ob wir denn in der Kirche seien und ob wir nun beten und singen wollten.

Vom Jahr hatte sie keine Ahnung: Es sei 1883, meinte sie, und Präsident sei Arthur – Garfield sei 1881 erschossen worden. Wir sagten ihr, man schreibe 1923, und sie befinde sich in Los Angeles in Kalifornien. Beides wollte sie nicht glauben; in Kalifornien sei sie nie gewesen, dafür habe ihr stets das Geld gefehlt. Gelebt habe sie in New York. Was ein Automobil sei, wusste sie nicht – ob denn der Teufel die Wagen in Bewegung setze, fragte sie.

Da erblickte sie einen Geist und fuhr auf: Cleveland, ihr Schwager. Mit ihm habe sie eine alte Rechnung. Er sei mit ihrer Schwester Cora durchgebrannt, nach Chicago, und habe sie ihr fortgenommen; das Herz sei ihr darüber gebrochen. Weder jetzt noch im künftigen Leben werde sie ihm das verzeihen – niemals.

Dann trat Cora selbst hinzu. Sie habe Cleveland geliebt, ließ die Schwester ausrichten; Lizzie habe sie immer nur in die Kirche getrieben und zum Beten angehalten, bis sie es satt gehabt habe – Cleveland aber habe ihr ein eigenes Heim in Aussicht gestellt und sei gut zu ihr gewesen. Lizzie blieb hart: verzeihen werde sie nicht.

Auch ihr Mann David war unter den Geistern. Ein Narr sei er gewesen, sagte sie. Er habe nicht gewollt, dass sie so viel Geld in die Kirche trage; da habe sie ihn einen geizigen Narren gescholten und ihm gesagt, er werde dafür in die Hölle kommen – und dort, war sie überzeugt, sei er nun auch. David aber widersprach: einen solchen Ort gebe es nicht.

Zuletzt kam ihre Mutter. „Betrage dich vernünftig, Lizzie“, richtete sie ihr aus; und auf Lizzies Beteuerung, sie sei doch stets eine gute Tochter gewesen, sagte die Mutter: „Du warst immer sehr selbstsüchtig, Lizzie.“ Schon zu Lebzeiten habe sie ihr die scharfe Zunge vorgehalten. Nach und nach begriff Lizzie, dass auch diese Verwandten Geister waren – sie hatte ganz vergessen, dass sie längst gestorben waren.

So lange hatte sie sich für eine der Frommen gehalten; an diesem Abend hielt ihr das eigene Gewissen etwas anderes vor. Glücklich, gestand sie, sei sie nie gewesen. In ihrem ganzen Leben sei sie noch nie so gedemütigt worden wie an diesem Abend. Und dann, weinend, brach es heraus: Sie sei sehr selbstsüchtig gewesen, das sehe sie nun; ihr seien die Augen geöffnet worden. Einen nach dem anderen bat sie um Verzeihung – den Ehemann der Patientin, ihren Mann David, die Schwester Cora, den Schwager Cleveland und die Mutter.

Wir hielten ihr nicht den Himmel vor, den sie sich erträumt hatte, sondern legten ihr ans Herz, vor allem mit sich selbst ehrlich zu sein. Dann nahm sie Abschied. – Hiernach erlangte die Patientin ihre Kräfte wieder und konnte bald wieder umhergehen und ausfahren.

Heutige medizinische Einordnung:

Neun Monate Bettlägerigkeit mit heftigen Kopfschmerzen und einseitiger Armlähmung, ohne dass sich ein Tumor bestätigen ließ – auch das ist ein klassisches Bild einer funktionellen neurologischen Störung mit Lähmungssymptomatik (funktionelle Hemiparese) und chronischen Spannungs- oder Migränekopfschmerzen.

Besonders interessant ist der „Lizzie-Anteil“: Eine streng religiöse, selbstgerechte, morphinabhängige Frau, die nach Aufmerksamkeit und Pflege verlangt, ist phänomenologisch ein abgespaltener Persönlichkeitsanteil, der verbotene Wünsche der Patientin verkörpert – Schwäche zeigen dürfen, umsorgt werden, Wut und Aggression äußern, die im religiös geprägten Alltag tabu sind. In der modernen Traumatherapie und in der Schematherapie kennt man dieses Phänomen als dissoziativen Anteil oder als Modus, der bestimmte abgewehrte Affekte trägt.

Auch hier wäre die Diagnose heute wohl eine dissoziative Störung, möglicherweise eine DIS oder eine andere spezifizierte dissoziative Störung, mit funktionellen neurologischen Symptomen. Die starke Betonung von Religiosität, Schuld und Sünde im Material spricht zudem für einen religiös-konflikthaften Hintergrund, der psychotherapeutisch bearbeitet werden müsste.

An dieser Stelle stehen nun beide Deutungen nebeneinander. Auf der einen Seite die Sprache der heutigen Medizin mit ihren Diagnosen, Kategorien und neurobiologischen Modellen. Auf der anderen Seite jene ältere, weitere Sicht, in der hinter den Symptomen mehr gesehen wird als ein gestörter Stoffwechsel im Gehirn – in der seelische Wirklichkeiten, fremde Einflüsse, ungelöste Bindungen und übersinnliche Zusammenhänge ernst genommen werden.

Ich lasse beide Bilder bewusst ohne Wertung stehen. Nicht, weil wir uns nicht entscheiden wollten, sondern weil eine vorschnelle Entscheidung dem Leser genau das nehmen würde, worum es uns hier am meisten geht: den eigenen inneren Weg.

Diese Bearbeitung ist ja nicht entstanden, um eine fertige Antwort zu geben. Sie ist für jenen geschrieben, der selbst zu ergründen versucht – der spürt, dass das, was ihm heute auf einem Arztbrief begegnet, sei es bei einem Angehörigen, einem Patienten oder als eigene Diagnose, möglicherweise nicht das ganze Bild ist. Der ahnt, dass hinter den drei Zeilen einer ICD-Klassifikation ein Mensch steht, dessen Geschichte sich in dieser Sprache nicht vollständig erzählen lässt.

Diesem Leser möchte ich Mut machen, das Gelesene in einen neuen Rahmen zu stellen. Und zu prüfen, ob nicht mehr dahintersteckt, als die heutige Medizin anzubieten bereit ist.

Dafür braucht es keine Hellsichtigkeit. Es braucht scharfe Beobachtung, Geduld und die Bereitschaft, das Offensichtliche nicht vorschnell für das Ganze zu halten. Wer aufmerksam hinschaut – auf den Beginn einer Erkrankung, auf ihre auffälligen zeitlichen Zusammenhänge, auf das, was die Person sagt, wenn sie nicht gefragt wird, auf das, was sich verändert, wenn sich im Umfeld etwas verändert –, der kann erstaunlich vieles erkennen oder zumindest schlussfolgern. Manches lässt sich aus den Bruchstücken zusammenfügen, wenn man bereit ist, andere Verbindungslinien zuzulassen als die rein biologischen.

Das Ergebnis muss vorerst nichts weiter sein als eine Arbeitshypothese. Aber eine Arbeitshypothese, die durch ihre Einfachheit, ihre Geschlossenheit und ihre innere Logik überzeugt, ist mehr wert als eine offizielle Erklärung, die hundert Sonderannahmen braucht und am Ende den Kern des Phänomens unberührt lässt. Eine gute Hypothese muss nicht beweisbar sein, um nützlich zu sein – sie muss tragfähig sein. Sie muss dem Beobachter helfen, das Geschehen besser zu sehen, das Leiden besser zu verstehen und vielleicht – wo es möglich ist – das Heilsame besser zu erkennen.

Ob diese Hypothese später bestätigt, ergänzt oder revidiert wird, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass der Leser sich nicht entmündigen lässt – weder von der einen noch von der anderen Seite. Weder von einer Medizin, die das Seelische methodisch ausblendet, noch von Weltanschauungen, die das Irdische geringschätzen. Beide Bilder dürfen bei ihm einkehren, beide darf er befragen, prüfen, gewichten – und am Ende ist es sein eigenes Schauen, das den Weg findet.

Vielleicht ist das die eigentliche Aufgabe, die die Buchbearbeitung haben kann: nicht zu sagen, was der Leser denken soll, sondern ihm den Raum zu öffnen, selbst wieder denken zu können – jenseits der vorgefertigten Schablonen, in denen Diagnose und Erklärung heute meist daherkommen. Wer diesen Raum betritt, wird vielleicht entdecken, dass die scheinbar fremde, ältere Sicht ihm gar nicht so fremd ist, wie er dachte. Und dass manches, was er bei sich oder anderen lange nicht einordnen konnte, in diesem weiteren Rahmen plötzlich einen Ort findet.


Die kursiv gesetzten Einschübe stammen nicht von Wickland, sondern vom Herausgeber dieser Bearbeitung.